Nach ein paar wunderschönen Tagen in Nordmazedonien war meine Neugier noch lange nicht gestillt. Also ging die Reise weiter, nach Albanien.
Ich hatte schon viel über dieses Land gehört. Manche schwärmen von den traumhaften Stränden, andere erzählen von der Gastfreundschaft oder der spannenden Geschichte. Am liebsten mache ich mir aber immer selbst ein Bild und genau das habe ich getan.
Schon nach den ersten Kilometern wurde klar, Albanien hat seinen ganz eigenen Charakter.
Das Meer, das einen einfach nicht mehr loslässt
Wer mich kennt weiß, wie sehr ich das Meer liebe, deshalb war die Vorfreude auf die Küste rund um Durrës und Vlora besonders groß und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Wasser leuchtet in den unterschiedlichsten Blau- und Türkistönen. Mal ist es spiegelglatt, dann schlagen die Wellen kraftvoll gegen die hellen Felsen. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich einfach nur dastand und aufs Meer geschaut habe.
Manchmal braucht es gar nicht mehr.
Durrës – Geschichte mitten im Alltag
Durrës hat mich überrascht. Zwischen modernen Straßen, Cafés und dem bunten Stadtleben liegt eines der größten römischen Amphitheater des Balkans. Geschichte begegnet einem hier ganz selbstverständlich.
Ich liebe solche Orte. Sie erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten und zeigen gleichzeitig, wie lebendig eine Stadt heute sein kann.
Kleine Entdeckungen sind oft die schönsten
Auf Reisen sind es für mich oft gar nicht die großen Sehenswürdigkeiten, es sind die kleinen Cafés, in denen man eine Pause einlegt. Der freundliche Kellner, der einem sofort ein Lächeln schenkt und die Uferpromenade am Abend, wenn die Sonne langsam untergeht. Oder einfach ein ruhiger Platz mit Blick aufs Meer.
Genau diese kleinen Momente bleiben oft viel länger in Erinnerung als jeder Reiseführer.
Vlora – Natur, Farben und ganz viel Ruhe
Je weiter es Richtung Vlora ging, desto beeindruckender wurde die Küstenlandschaft.
Steile Felsen treffen auf glasklares Wasser, kleine Buchten wechseln sich mit langen Stränden ab und überall entdeckt man neue Aussichtspunkte, an denen man am liebsten sofort stehen bleibt.
Ich musste natürlich immer wieder zur Kamera greifen. Solche Ausblicke kann man einfach nicht ignorieren.
Ein Land, das sich verändert
Albanien entwickelt sich sichtbar weiter. Moderne Hotels entstehen, Promenaden werden liebevoll gestaltet und trotzdem hat das Land seinen ursprünglichen Charme noch nicht verloren. Gerade diese Mischung macht es für mich so interessant.
Und trotzdem…
So schön diese Reise auch ist, sie hat mir wieder einmal gezeigt warum ich mich vor vielen Jahren für Bulgarien entschieden habe.
Jedes Land hat seinen eigenen Charakter. Albanien hat mich begeistert und Nordmazedonien hat mich beeindruckt. Aber Bulgarien ist für mich längst mehr als nur ein Reiseziel geworden, es ist mein Zuhause.
Vielleicht liegt genau darin auch der Grund, warum ich meine Arbeit so gerne mache. Ich freue mich immer wieder Menschen nicht nur Häuser zu zeigen, sondern ihnen auch die Region, die Menschen und das Lebensgefühl näherzubringen. Denn ein Haus kauft man vielleicht an einem Tag, aber ein Zuhause entsteht erst mit den Erlebnissen die man dort sammelt.
Bis zum nächsten kleinen Abenteuer.
Eure Myra


